Die SVP hält an Einwanderungsbeschränkungen fest, ein Gerichtsurteil zu Toilettenpausen sorgt für Aufsehen und die Schweiz verliert im Wettbewerbsranking an Boden.
Einwanderungsdebatte hält an: Trotz des Scheiterns der 'No to 10 million'-Initiative am 14. Juni bleibt die Begrenzung der Zuwanderung ein zentrales Anliegen der SVP. Der Ökonom Tobias Straumann fordert den Bundesrat auf, konkrete Konzepte wie eine mögliche 'Einwanderungssteuer' zu prüfen, um das Bevölkerungswachstum zu steuern, ohne die Personenfreizügigkeit zu gefährden.
Urteil zu Toilettenpausen: Ein Regionalgericht hat entschieden, dass das Ausstempeln für Toilettenbesuche am Arbeitsplatz rechtlich zulässig ist, sofern dies objektiv begründet ist. Der Fall betraf die Firma Jean Singer et Cie in Neuenburg. Das Gericht betonte jedoch, dass Unternehmen Maßnahmen ergreifen müssen, um eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zu vermeiden.
Hitzeschutz in Zürich: Die Stadt Zürich bietet Senioren während der aktuellen Hitzewelle kostenlose Hausbesuche an, um gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen zu minimieren und individuelle Lösungen zu erarbeiten.
Wettbewerbsfähigkeit: Im World Competitiveness Report 2026 rutscht die Schweiz auf den dritten Platz ab, hinter Singapur und Hongkong. Während die Schweiz bei der staatlichen Effizienz und Infrastruktur weiterhin punktet, verzeichnet sie Einbußen bei der Binnenwirtschaft und im internationalen Handel.