Während die Schweiz unter extremen Temperaturen leidet, geben Meteorologen eine Einschätzung zur Dauer der aktuellen Hitzewelle ab.
Die Schweiz befindet sich inmitten einer intensiven Hitzewelle, die zu fast rekordverdächtigen Werten und sogenannten Tropennächten führt. Am Donnerstagnachmittag wurden in Sitten etwa 35 Grad gemessen, während das Thermometer in Zürich über die 33-Grad-Marke kletterte.
Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, MeteoSchweiz, hat Warnungen der Stufen 3 und 4 herausgegeben. Obwohl diese offiziell bis Dienstag, den 23. Juni, gelten, deuten die Daten darauf hin, dass die Hitze mindestens bis zum 27. Juni anhalten wird. In der kommenden Woche werden landesweit weiterhin Werte zwischen 34 und 35 Grad erwartet.
Die Meteorologin Melanie Ruosch betont, dass Hitzewellen im Juni zwar vorkommen, diese aktuelle Phase jedoch bei einer Dauer von über einer Woche als außergewöhnlich eingestuft werden könnte. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass der historische Juni-Rekord von 36,9 Grad aus dem Jahr 1947 in Basel-Binningen übertroffen wird, da einige Modelle Spitzenwerte von bis zu 38 Grad prognostizieren.
Während der Norden schwitzt, könnten im Süden des Landes zusätzlich Gewitter auftreten. MeteoSchweiz definiert eine Hitzewelle als eine Periode von mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen mit einer mittleren Tagestemperatur von mindestens 25 Grad.